Mittwoch, August 09, 2006

M.Z./3: Liebe in Neustrelitz

Neustrelitz! Endlich eine Stadt... obwohl der Baron ein Schreiben erhalten hat, dass es "nicht den Tatsachen entspricht", dass die Stadt schrumpfe, belegen die Einwohnerzahlen, die ich in der Touristeninformation erhalten habe, einen Einwohnerrückgang von 100 pro Jahr. Ich habe leider nicht herausgefunden, wie diese Stadt das macht, dennoch nicht zu schrumpfen. Der Dauerregen, der mir aufs Gemüt schlug, hielt mich vom intensiven Recherchieren ab. Lieber saß ich in der Küche unserer Unterkunft in der Schloßstraße, in einem Künstlerhaus. Dort kam ich denn auch Gulia Falkenberg - der Taubenfütterin - etwas näher. Eine etwas steife, aber recht freundliche Person. Der Dauerregenlangeweilefrustschieberei zu entkommen habe ich sie zu einem Besuch in der anliegenden Karaokebar überredet! Einige der anderen "Personen" schlossen sich uns an! Haben es damit sogar auf die website www.neustrelitz-party.de geschafft! (direkter link: http://cafenz.dyndns.org/neustrelitzparty/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=29&func=viewcategory&catid=18
Bildertipps: KaraokeNight030806, KaraokeNight030806)

Hier sieht man Gulia mit Arno "Summer Nights" zum besten geben...

Mit Gulia habe ich denn auch den Kirchturm erklommen. Das war eine langwierige Angelegenheit, denn die Dame ist alles andere als schwindelfrei! Aber irgendwie hat mich ihre zurückhaltende Art, ihr kleiner Kampf gegen ihre Angst berührt...
Gemeinsam führten wir auch eine Umfrage durch: Würden sie jemanden, der bei Ihnen an der Tür klingelt und sie darum bittet, bei Ihnen duschen zu dürfen, dies geststatten? Drei von vier Personen haben dies bejaht... zum Glück waren wir nicht auf die Erhlichkeit dieser Neustrelitzer angewieden, da unsere Gastgeber uns sein privates Bad zu Verfügung stellte! Dazu gab's dann Kaffee für die Wartenden. Nun. Eine knappe Woche ohne ein schickes Bad, da lernt man fließend warmes Wasser sehr schätzen.


Auch mit Heidi Klausen, der Dänin mit dem Blumentick, bin ich einen Abend nach dem Regen durch die kleinen Straßen gezogen. Dort trafen wir einen Mann, der uns mit in seinen Garten nahm. Dort wurden wir Zeuginnen eines kleinen Beziehungsdramas. Ein netter Mann, aber eine unschöne Geschichte. Die einen haben in Neustrelitz eine neue Liebe oder Freunde gefunden, andere tun sich offenbar sehr schwer damit.

Heidi und der nette Mann VOR dem Drama


Ich am Ziercker See