M.Z./5: Passengers to Dänemark
Es geht weiter nach Norden. Gulia kann es kaum erwarten, und doch verzögert sich unserer Abreise, weil sie einen Spatz hinter den verschlossenen Scheiben des benachbarten Bungalows entdeckt....

Julia in unserem Bungalow in Dargun
In Rostock erstehen wir einen gigantischen Berg an Lebensmitteln, weil Heidi sagt, in Dänemark sei das Leben so teuer. Ich habe noch nie so viel Nahrung auf einem Haufen gesehen. Und ich war mir bis zu diesem Zeitpunkt auch nicht der deutschen Einmaligkeit von Pflaumenmuss bewusst, das Heidi Kiloweise in den Einkaufswagen packt.
In Rostock finden wir auch endlich ein Internetcafé! Unglaublich, der Osten ist wie eine vergessene Welt. Irgendwie in der Zeit hängengeblieben, parallel oder anders real. Aber die ziegelrote Hansestadt gibt mir endlich wieder das Gefühl aus einem bewohnten Land zu stammen.


Kurz vor dem Betreten der Fähre drehen alle durch! Es ist wie ein Virus. Raus aus Deutschland! Sie lachen, tanzen und singen um den Bus herum, als gäbe es kein Morgen. Hubertus schwärmt von der dänischen Königin, Gulia singt das Titanik-Lied und selbst Arno ist ausser Rand und Band! Uli nimmt Abschied vom Leben, weil wir untergehen werden und Olivia gibt ihrem persönlichen Triumph Ausdruck, so unkompliziert aus Deutschland heraus zu kommen. Alle verbinden irgendwelche Hoffnungen mit dem, was vor uns liegt.


Wir fahren im Sonnenuntergang hinaus aufs Meer. Franz Kresch liefert den Soundtrack zu dem visuellen Ereignis, den verblassenden Lichtern der hinter uns gelassenen Stadt und den vorbeiziehenden Luxusdampfern.




Der Vollmond gibt uns den Rest! Mit „Hubertustrpfen“, die der Baron für uns bereit hält, stoßen wir an auf Heidis Geburtstag.

Dänemark. Dabei habe ich mir noch nie Gedanken über dieses Land gemacht. Dieses kleinen Stück Erde, fast nur Fleckchen im Wasser da oben im Norden. Und dennoch spüre ich es auch. Eine Leichtigkeit, die durch meine Venen sprudelt. Optimismus auf der Haut. Ich bin voller aufwühlender Vorahnungen...

Julia in unserem Bungalow in Dargun
In Rostock erstehen wir einen gigantischen Berg an Lebensmitteln, weil Heidi sagt, in Dänemark sei das Leben so teuer. Ich habe noch nie so viel Nahrung auf einem Haufen gesehen. Und ich war mir bis zu diesem Zeitpunkt auch nicht der deutschen Einmaligkeit von Pflaumenmuss bewusst, das Heidi Kiloweise in den Einkaufswagen packt.
In Rostock finden wir auch endlich ein Internetcafé! Unglaublich, der Osten ist wie eine vergessene Welt. Irgendwie in der Zeit hängengeblieben, parallel oder anders real. Aber die ziegelrote Hansestadt gibt mir endlich wieder das Gefühl aus einem bewohnten Land zu stammen.


Kurz vor dem Betreten der Fähre drehen alle durch! Es ist wie ein Virus. Raus aus Deutschland! Sie lachen, tanzen und singen um den Bus herum, als gäbe es kein Morgen. Hubertus schwärmt von der dänischen Königin, Gulia singt das Titanik-Lied und selbst Arno ist ausser Rand und Band! Uli nimmt Abschied vom Leben, weil wir untergehen werden und Olivia gibt ihrem persönlichen Triumph Ausdruck, so unkompliziert aus Deutschland heraus zu kommen. Alle verbinden irgendwelche Hoffnungen mit dem, was vor uns liegt.


Wir fahren im Sonnenuntergang hinaus aufs Meer. Franz Kresch liefert den Soundtrack zu dem visuellen Ereignis, den verblassenden Lichtern der hinter uns gelassenen Stadt und den vorbeiziehenden Luxusdampfern.




Der Vollmond gibt uns den Rest! Mit „Hubertustrpfen“, die der Baron für uns bereit hält, stoßen wir an auf Heidis Geburtstag.

Dänemark. Dabei habe ich mir noch nie Gedanken über dieses Land gemacht. Dieses kleinen Stück Erde, fast nur Fleckchen im Wasser da oben im Norden. Und dennoch spüre ich es auch. Eine Leichtigkeit, die durch meine Venen sprudelt. Optimismus auf der Haut. Ich bin voller aufwühlender Vorahnungen...

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